ORF III mit Andreas Schett im Festspielinterview und mit Doku-Schwerpunkt Alter

Am Montag, dem 20. August 2012, spricht Kulturmoderatorin Barbara Rett mit Andreas Schett, der in Händel Klaus’ “Meine Bienen. Eine Schneise” als Mastermind hinter der Musikformation Franui für die Musik verantwortlich zeichnet. Der restliche Abend lotet verschiedenste Aspekte des Themas Altern aus: “Herbstgold” behandelt auf optimistische und humorvolle Weise das Thema Spitzensport und Älterwerden. Die beiden Teile der informativen Dokumentation “Reise ins Vergessen” informieren über das Leben mit Alzheimer-Demenz aus der Sicht von Patienten, Pflegenden, Angehörigen und Freunden. Im Rahmen der Wiener Vorlesungen diskutiert Hubert Christian Ehalt mit seinen Gästen ethische Prinzipien im täglichen Umgang mit Demenz-Patienten.

ORF III spezial: “Salzburger Festspielinterviews: Andreas Schett” (19.50 Uhr)

Eine Banda – keine Band! Andreas Schett ist Mastermind der Musikformation Franui, die heuer bei den Salzburger Festspielen höchst präsent ist. Einerseits mit ihren kultigen Liederabenden mit Sven Eric-Bechtolf, andererseits mit der Uraufführung von Händel Klaus’ Stück “Meine Bienen. Eine Schneise” mit André Jung, Brigitte Hobmeier u. a. am 23. August im Salzburger Landestheater.

Doku.Zeit: “Herbstgold” (20.15 Uhr)

Herbstgold erzählt die lebensbejahende Geschichte von fünf Leichtathleten, die sich auf eine Weltmeisterschaft vorbereiten. Ihre größte Herausforderung ist das Alter: Die potenziellen Weltmeister sind zwischen 80 und 100 Jahre alt. Mit Ehrgeiz und Humor trotzen sie der eigenen Vergänglichkeit. Auf der Zielgeraden des Lebens wollen es die greisen Sportler noch einmal wissen und geben alles für die Goldmedaille in Finnland. Ihr Motto: “Kopfstand statt Ruhestand!”

DokuMente: “Reise ins Vergessen: Leben mit Alzheimer. Teil 1 und 2″ (21.55 Uhr und 22.45 Uhr)

“Reise ins Vergessen” zeigt anhand von Einzelschicksalen, wie betroffene Menschen mit diesen Sorgen und Ängsten umgehen und wie sie sich Tag für Tag so viel Lebensfreude wie möglich erhalten. Trotz ihrer Verbreitung ist Demenz immer noch ein Tabuthema. Die Leistung der pflegenden Angehörigen wird immer noch nicht so geschätzt, wie sie geschätzt werden sollte. Betroffene und Angehörige leisten oft Übermenschliches, um mit der Demenz so gut es geht fertig zu werden. Dabei müssen sie nicht nur mit der Krankheit sondern auch mit Pflegestufen, Krankenkassenabrechnungen und vielleicht mit der Suche nach Heimplätzen kämpfen.

Wiener Vorlesungen: “Menschen mit Demenz in der Familie. Ethische Prinzipien im täglichen Umgang” (23.35 Uhr)

Als Angehörige, als Betreuende, als Nachbarinnen und Nachbarn oder einfach als Bürgerinnen und Bürger sind wir zunehmend mit Menschen befasst, die an einer Demenz leiden. Wer die Alzheimer-Forschung in den vergangenen Jahrzehnten beobachtet hat, stellt fest, dass hier viele Thesen aufgestellt und wieder verworfen wurden. Eine Erklärung der Krankheit fällt schwer. Hubert Christian Ehalt zeichnet mit seinen Gästen Katharina Gröning und Katharina Heimerl ein Bild der Demenz als Krankheit unserer Zeit.

Rückfragehinweis:
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OTS0008 2012-08-19/08:02

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