SPD-geführte Länder arbeiten an neuer Vermögenssteuer – Zeitung

Laut Norbert Walter-Borjans (SPD), Finanzminister Nordrhein-Westfalens, haben Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hamburg erste Eckpunkte für die Wiedereinführung der seit 1997 ausgesetzten Vermögenssteuer erarbeitet. Wie Walter-Borjans der Passauer Neuen Presse mitteilte, werden diese derzeit unter den SPD-regierten Ländern weiter abgestimmt.

Das Papier sehe vor, Vermögen ab zwei Millionen Euro mit einem Prozent zu besteuern. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung habe ein mögliches Steueraufkommen von 11,5 Milliarden Euro pro Jahr errechnet. Dabei seien mögliche Ausweichreaktionen bereits berücksichtigt. Walter-Borjans: “Es gibt immer mehr Großvermögende, die erkennen, dass eine angemessene Beteiligung an der Finanzierung öffentlicher Aufgaben kein Almosen ist, sondern auch dem Interesse dient, auch künftig Vermögen bilden und erhalten zu können.”

DJG/chg

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August 10, 2012 14:25 ET (18:25 GMT)

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