Arlesheim (ots) – Die Lukas Klinik, ein Zentrum für integrative Onkologie in
Arlesheim bei Basel, plant grössere Veränderungen und wird im Herbst
2012 eine neue Station für Palliative Care eröffnen. Das ambulante
Angebot mit Arztkonsultationen und Tagesklinik ist bereits ausgebaut
und wird weiter vergrössert.
Die Neuerungen sind eine Folge der Fallkostenpauschalen, die eine
Verkürzung der stationären Aufenthaltsdauer zur Folge hat. Ausserdem
hat die Lukas Klinik seit kurzem vom Kanton Baselland einen
Leistungsauftrag für Palliative Care, zusätzlich zum bisherigen als
Akutspital mit Schwerpunkt Onkologie.
Akute Onkologie bleibt an erster Stelle
Im Zentrum des medizinischen Angebots der Lukas Klinik bleibt die
Akutstation mit der integrativen, also durch anthroposophische
Medizin erweiterten Onkologie. Patientinnen und Patienten mit
verschiedenen Krebserkrankungen werden hier onkologisch stationär
behandelt und profitieren von der 50-jährigen Erfahrung der Lukas
Klinik. Das breite Spektrum des ganzheitlichen Behandlungskonzeptes
bleibt auch unter den neuen Strukturen als bewährtes Angebot
bestehen.
Ambulatorium und Tagesklinik werden ausgebaut
Daneben gibt es verschiedene Formen ambulanter Behandlungen:
– Ärztliche Konsultationen (Sprechstunden)
– Eine Tagesklinik mit umfassendem therapeutischen Angebot
– und neu sogenannte Therapietage, bei denen die Patienten im
Hotel oder in Gästezimmern der Klinik übernachten und tagsüber vom
breiten Spektrum der im Angebot stehenden Therapien profitieren
können.
Neu: Zentrum für integrative Palliative Care
Seit bestehen der Lukas Klinik wird auch palliative Betreuung
angeboten. Das wichtigste Element der Neuerung ist das Zentrum für
integrative Palliative Care, das im September 2012 eröffnet wird. Es
basiert auf dieser jahrzehntelangen Erfahrung, kombiniert mit den
modernen Grundlagen von Palliative Care, wie sie von der
schweizerischen Gesellschaft für Palliative Care (palliative.ch)
formuliert sind. Hier werden Menschen mit einer fortgeschrittenen
Krebserkrankung aufgenommen, die intensive medizinische Betreuung
benötigen und bei denen die Behandlung akuter Schmerzen und anderer
schwerwiegender Symptome im Vordergrund steht.
Patienten und Patientinnen können von der Akutabteilung der
Klinik, von Akutstationen anderer Spitäler oder direkt von zu Hause
hierher verlegt werden. Auch in der letzten Lebensphase werden
Patienten und ihre Angehörigen mit ihren spezifischen Bedürfnissen
begleitet.
Vernetzung nach aussen
Das neue Konzept wird ab September 2012 zunächst in den
bestehenden Gebäuden umgesetzt. Die Vernetzung nach aussen soll in
Zukunft verstärkt werden – mit Hausärzten, Onkologen sowie
spitalexternen Institutionen wie Spitex und Spitalexterne
Onkologiepflege (SEOP). Als Kompetenzzentrum bietet die Lukas Klinik
das ganze Spektrum konventioneller und anthroposophischer Medizin an
und ist deshalb auch für andere Einrichtungen ein kompetenter
Gesprächspartner.
Ausführliche Version und weitere Informationen auf
www.lukasklinik.ch
Kontakt:
Christoph von Dach
MSc Palliative Care
Pflegedienstleiter und Mitglied der Klinikleitung
Tel.: +41/61/706’71’71
E-Mail: c.vondach@lukasklinik.ch
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