Badische Zeitung: Rücktritt von Varoufakis: Abgang eines Blenders / Kommentar von Ronny Gert Bürckholdt

Freiburg (ots) – Der marxistische Ökonom hat das Vertrauen der Geldgeber in die Zuverlässigkeit der griechischen Regierung verzockt. Seine Aussagen waren wirr. Er blendete, inszenierte sich als Revolutionär südamerikanischer Prägung, als coole Socke, als einer, der die korrupten Seilschaften daheim zu entflechten gedenkt. Er fing damit aber nicht einmal an. Dabei wollte man ihm so gern glauben. Da kommt einer, der Farbe ins Brüsseler Grau bringt. Doch nach dem Abtritt des Rockstars Varoufakis bleibt einem nichts anders übrig, als die Herren à la Schäuble wertzuschätzen. Die reißen niemanden mit, aber leisten seriöse Arbeit. http://mehr.bz/gt7dbj Pressekontakt: Badische Zeitung Schlussredaktion Badische Zeitung Telefon: 0761/496-0…

Neues Volksblatt: „Vorschrift“ von Markus EBERT

Ausgabe vom 7. Juli 2015 Linz (OTS) – Über die selbst recht hoch gelegte Populismus-Latte in Sachen Ausländer(feindlichkeit) konnte die FPÖ auch bei einer wichtigen Maßnahme zur Quartierbeschaffung für Asylwerber nicht drüber: Das „Oö. Unterbringungs-Sicherstellungsgesetz“ tragen sie nicht mit. Macht nichts: Nach dem gestrigen Drei-Parteien-Beschluss (OÖVP, SPÖ und Grüne) in der Landesregierung wird man damit auch am Donnerstag im Landtag sehen und vor allem hören, wer in der durchaus prekären Asyl-Situation auf Lösungsorientierung aus ist und wer am Thema sachpolitisch gar nicht interessiert ist, sondern nur die Angst-Keule schwingt. Dass Österreich schon mit größeren Flüchtlingsströmen sehr gut zurecht gekommen ist, kann daher…

TIROLER TAGESZEITUNG, Leitartikel: „Europa muss auch „Oxi“ sagen“, von Nina Werlberger

Ausgabe vom 7. Juli 2015 Innsbruck (OTS) – Die Europäer haben sich durch Alexis Tsipras’ Erpressungstaktik ins Eck manövrieren lassen. Eine Lösung der Hellas-Krise ist nur dann möglich, wenn die Euro-Retter endlich auch mutig Nein sagen zu Scheinverhandlungen mit Athen. Das „Oxi“ der Griechen zum Sparen ist ein lautes Nein, aber eines ist es sicher nicht: ein Auftrag an Europa, das aussichtslose Feilschen mit Athen unverändert wieder aufzunehmen. Wenn Premier Alexis Tsipras heute den Europäern seine angeblich neuen Reformvorschläge vorlegt, sollten sich die Geldgeber ein ruhiges Plätzchen suchen und tief in sich gehen. Die interessante Frage ist: Was will Europa eigentlich von…

Badische Neueste Nachrichten: zu: Athen Kommentar von Christopher Ziedler

Karlsruhe (ots) – Für die einen ist es Erpressung, für die anderen gebietet es die ökonomische Vernunft: Sollten die Staats- und Regierungschefs der Währungsunion Griechenland nicht verärgert fallen lassen, sondern neue Verhandlungen anbieten, bekäme Premier Alexis Tsipras jene Gespräche, auf die seine Hochrisiko-Strategie vielleicht von Anfang an abzielte. Pressekontakt: Badische Neueste Nachrichten Klaus Gaßner Telefon: +49 (0721) 789-0 redaktion.leitung@bnn.de Permalink zum Verteiler Artikel unter ausschliesslicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.  

Weser-Kurier: Über die niedersächsische Schulpolitik schreibt Peter Mlodoch:

Bremen (ots) – Niedersachsens SPD-Kultusministerin Frauke Heiligenstadt ist nicht zu beneiden. Jedes noch so kleine Hüsteln in ihrem Ressort löst gleich eine Staatsaffäre aus. Kaum werden Überlegungen bekannt, die Pflicht zur zweiten Fremdsprache vor dem Abi abzuschaffen, schreien Philologenverband und Direktorenvereinigung Zeter und Mordio. Sie sehen gleich die Gymnasien in ihrer Existenz bedroht. Gemach, gemach. Erstens ist noch nichts beschlossen, zweitens sprechen gewichtige pädagogische Argumente gegen einen Zwangsunterricht. Lustlose Schüler nutzen niemandem, weder ihnen selbst noch ihren motivierten Klassenkameraden, erst recht nicht den Lehrern. Der neue Streit mag ein Sturm im Wasserglas sein. Er ist aber auch ein Beleg dafür, wie vergiftet…

Weser-Kurier: Über das Ende des Poststreiks schreibt Kristina Läsker:

Bremen (ots) – Nach vier Wochen Streik haben sich die Post und Verdi auf einen Tarifvertrag geeinigt und bezeichnen ihn als guten Kompromiss. Tatsächlich aber hat der Arbeitskampf viele Verlierer hinterlassen. Er zeigt in aller Härte, wie begrenzt die Mitsprache von Gewerkschaften bei der Strategie von Unternehmen ist. In keinem anderen Dax-Konzern hat Verdi so viele Mitglieder. Vollmundig rief die Gewerkschaft den größten Arbeitskampf seit 20 Jahren aus und versteifte sich auf ein Ziel: Die Post solle die neu errichteten Regionalgesellschaften abschaffen und die niedrigen Löhne der Paketzusteller auf Haustarifniveau anheben. Damit ist Verdi krachend gescheitert. Es hat sich als falsch erwiesen,…

Weser-Kurier: Über Griechenland schreibt Moritz Döbler:

Bremen (ots) – Es war einmal ein Professor aus Athen, der Europa für einige Monate in Atem hielt. Seine maskuline Lässigkeit, seine brachiale Eloquenz entfalteten gewaltige Wirkung. Doch erreicht hat Gianis Varoufakis als griechischer Finanzminister nichts: weder für sein Volk noch für Europa. Er verwechselte seine reine Lehre mit Realpolitik. Er glaubte, er könne die gesamte Eurozone, die EZB und den IWF erpressen und Gläubiger als Terroristen brandmarken. Wäre er damit durchgekommen, hätte der von Margaret Thatcher einst ausgehandelte Britenbonus wie eine Petitesse ausgesehen. Es ist gut, dass Varoufakis zurückgetreten ist. Denn der Unterhaltungswert, vom deutschen Fernsehsatiriker Jan Böhmermann mit dem Stinkefinger-Video…

WIDERRUF

Wien (OTS) – Ich habe im März 2012 die Behauptung verbreitet, Alexander Pollak gehöre potentiell gewalttätigen Kreisen an. Ich widerrufe diese Behauptung hiermit als unwahr. Hans-Jörg Jenewein Rückfragehinweis:FPÖ Wien 01/4000 81 798 Permalink zum Verteiler: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150706_OTS0197/widerruf Artikel unter ausschliesslicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.  

Zitat des Tages

Bonn (ots) – „Ob der Finanzminister Varoufakis oder Costa Cordalis heißt, ist nicht der entscheidende Punkt. Vielleicht wird jetzt zumindest die Rhetorik etwas friedvoller“ (CDU-Politiker Wolfgang Bosbach in der Sendung Unter den Linden im Fernsehsender phoenix/Montag, 6.7, 22:15 Uhr zum Rücktritt des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis). Pressekontakt: phoenix-Kommunikation Pressestelle Telefon: 0228 / 9584 192 Fax: 0228 / 9584 198 presse@phoenix.de presse.phoenix.de Permalink zum Verteiler Artikel unter ausschliesslicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.  

CDU-Politiker Wolfgang Bosbach zu Griechenland: „Es gibt nur noch die Wahl zwischen teuer und noch teurer“

Bonn (ots) – CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hat sich nach dem Referendum in Griechenland erneut energisch gegen weitere Finanzhilfen für das Land ausgesprochen und vor Verwerfungen in Deutschland gewarnt. „Mit jeder weiteren Kreditgewährung erhöhen wir den Schuldenstand, aber lösen kein einziges Problem“, äußerte sich der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses in der Sendung Unter den Linden im Fernsehsender phoenix (6.7/22:15 Uhr). Inzwischen befinde sich die Euro-Zone in einer vertrackten Lage. „Es gibt jetzt keine preiswerte Lösung mehr, die frei ist von Risiken und Nebenwirkungen. Es gibt nur noch die Wahl zwischen teuer und noch teurer. Wenn Griechenland aus dem Euro ausscheidet, braucht es über einige…

Schwäbische Zeitung: „Europa muss besser werden“ – Kommentar zu den Griechen und dem europäischen Rest

Ravensburg (ots) – Lassen wir uns nur nicht täuschen von den Bildern jubelnder Griechen, die Fahnen schwenken und feiern. Wahrscheinlich ist dieses Griechenland viel nachdenklicher, als solche Bilder es nahelegen. Auch Gianis Varoufakis, dem jedes demagogische Mittel recht zu sein scheint, dürfte nicht wirklich den Staat Platons und das Mutterland der Demokratie repräsentieren. Denn auch in Griechenland gibt es jene, die tiefer reflektieren. Die an die Zukunft denken und die Sorge haben, dass die Arroganz eines Varoufakis und eines Ministerpräsidenten Tsipras im Ausland als typisch für die Griechen gelten könnte. Der Rest Europas dagegen muss sich fragen, wie es sein kann, dass…

Börsen-Zeitung: Nein, Kommentar zu Griechenland von Detlef Fechtner

Frankfurt (ots) – Ein Wort hat gute Aussichten, in diesem Jahr Europas Wort des Jahres zu werden: nein. Denn wenn derzeit von Europa die Rede ist, geht es nur selten um Integration und Vertiefung – und viel häufiger um Ablehnung und Widerstände oder gar Ausstieg. Also um nein! Das gilt natürlich im Besonderen für das Referendum. Man kann wohl annehmen, dass Griechenlands Bürger nicht jedes Detail der Reform- und Sparanforderungen studiert haben, die eigentlich zur Abstimmung standen. Sondern dass sie generell ihren Unmut über dieses Europa zum Ausdruck gebracht haben: So nicht, Europa! Nein! Leider haben sie sich und die Euro-Partner damit…